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Anonymitätsschwelle
Die Anonymitätsschwelle ist eine Schutzregel, kein Limit: Eine Führungskraft (Team-Ebene) erhält erst dann zusammengefasste Auswertungen, wenn mindestens 5 ihrer direkten Kinder im Zeitfenster mindestens einmal geantwortet haben.
Warum es das gibt
Ohne diese Schwelle könnte eine Führungskraft in einem sehr kleinen Team einen zusammengefassten Wert sehen, der sich auf ein oder zwei identifizierbare Personen zurückführen lässt. Die Prüfung stellt sicher: Eine Führungskraft sieht nie eine Auswertung, hinter der zu wenige Personen stehen.
Wichtig: Gruppengröße allein (≥ 5 Kinder) genügt nicht — es zählen die antwortenden Kinder im Zeitfenster.
Was nicht geprüft wird
Single-Code-Auswertungen (die eigenen Daten im eigenen Home-Bereich) unterliegen der Prüfung nicht — es sind die eigenen Daten der Person, keine personenübergreifende Zusammenfassung.
Folgewirkung
Eine Führungskraft unter der Prüfung trägt auch nicht zum Organisations-Mittelwert bei (Organisations-Mittelwerte leiten sich aus den Führungskraft-Mittelwerten ab). Die Führungskraft sieht für dieses Zeitfenster nichts, bis mindestens 5 verschiedene Kinder eingecheckt haben. Das ist die Anonymitäts-Garantie — kein Daten-Bug.
Baseline-Frische
Zusätzlich fällt eine Einheit nach 30 Tagen ohne neue Daten aus den Vergleichs-Baselines anderer heraus (ihre eigene letzte Zeile wird ihr trotzdem immer angezeigt).