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Videos ​

Videos sind kurze Inhalte zu den Wohlbefinden-Dimensionen. Anders als Tipps werden sie im Wochentakt freigeschaltet — pro Woche kann ein Nutzer durch seine Antworten ein neues Video freischalten.

Was der Nutzer erlebt ​

Wo die Videos zu finden sind, hängt von der Plattform ab — die Inhalte selbst sind dieselben.

Im Web gibt es einen eigenen Video-Bereich: ganz oben ein Fortschrittsbalken („X von Y Videos freigeschaltet"), darunter das zuletzt freigeschaltete Video hervorgehoben, eine Liste der jetzt verfügbaren Videos und eine Liste der demnächst freischaltbaren (gesperrten) Videos. Zwei Hinweise erklären den Takt: „Jede Woche kannst du durch deine Antworten ein neues Video freischalten" und „Das nächste Video passt zu dem Bereich, in dem du aktuell am meisten Unterstützung brauchst."

In der App liegen die Videos in der Sammlung, zusammen mit den gesammelten Tipps. Ein Umschalter am Kopf des Bereichs wechselt zwischen Tipps und Videos, ein Suchfeld durchsucht beides zugleich. Auf der Video-Seite steht das zuletzt freigeschaltete Video groß obenan, darunter ein Raster mit den davor freigeschalteten Videos und ein Raster Demnächst mit den noch gesperrten. Ein Tipp auf ein gesperrtes Video erklärt kurz, dass es noch nicht verfügbar ist.

Ein Video wird in beiden Fällen direkt an Ort und Stelle abgespielt; in der App öffnet es sich formatfüllend über der Sammlung.

Beim ersten Freischalten erscheint ein Fenster über der App („Du hast ein neues Video freigeschaltet!"). Ein Video anzusehen vergibt zudem Punkte (siehe Levels & Gamification).

Wie es funktioniert ​

Die Freischaltung folgt der Idee „größter Bedarf zuerst", behandelt sie aber als weiches Signal, nicht als harte Sperre:

  1. Es werden alle Video-getaggten Dimensionen des Codes betrachtet und aufsteigend nach ihrer (auf Wohlbefinden orientierten) Einordnung gegenüber allen anderen Nutzenden sortiert, also nach dem app-weiten Perzentil. Die Dimension, in der die Person im Vergleich am schlechtesten dasteht, steht vorn. Nur wenn es für eine Dimension keinen app-weiten Vergleich gibt (weniger andere als die app-weite Mindestgröße, Standard: 5), zählt stattdessen ihr eigener, ebenfalls orientierter Mittelwert. Ändern die Admins die app-weite Mindestgröße unter Vergleichsgruppen, kann sich deshalb verschieben, welche Dimension als die schwächste gilt und welches Video als Nächstes freigeschaltet wird.
  2. Über diese Liste wird iteriert; freigeschaltet wird das erste Video aus der ersten Dimension, die noch ein ungesehenes Video hat.
  3. Sind in der schwächsten Dimension bereits alle Videos gesehen, rutscht die Auswahl zur nächst-schwächeren Dimension weiter — die Freischaltung läuft also nie in eine Sackgasse, solange irgendwo noch ein ungesehenes Video existiert.

Die übrigen Bedingungen bleiben unverändert: Es braucht eine abgeschlossene Session, und der Wochen-Takt (eine Freischaltung pro Woche) wird eingehalten. Dass die Auswahl zur nächst-schwächeren Dimension weiterrückt, verhindert, dass eine bereits ausgeschöpfte Dimension die Freischaltung wochenlang blockiert.

„Orientiert auf Wohlbefinden"

Die Sortierung dreht bei negativen Dimensionen (z. B. „Ängste") die Einordnung bzw. den Mittelwert um, damit über alle Dimensionen einheitlich gilt: höher = besser. Mehr dazu unter Perzentile, Dimensionsgruppen und Grundbegriffe.

Plattform-Unterschiede ​

Die Freischaltungs-Logik ist auf beiden Plattformen identisch — die Darstellung nicht:

WebApp
Woeigener Video-Bereichin der Sammlung, über einen Umschalter neben den Tipps
FortschrittFortschrittsbalken plus die beiden erklärenden Hinweissätzeknappe Zählleiste („X von Y") mit dem Hinweis, wie viele noch fehlen
Suchekeineein Suchfeld über Tipps und Videos zugleich
Wiedergabein der Karteformatfüllend über der Sammlung

Beide zeigen dieselben drei Gruppen: das zuletzt freigeschaltete Video, die davor freigeschalteten und die noch gesperrten.

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