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Grundbegriffe ​

Bevor es um Mittelwerte und Perzentile geht, drei Begriffe, auf denen alles aufbaut. Kurzdefinitionen stehen auch im Glossar.

Dimension und Skala ​

Eine Dimension ist ein Aspekt des Wohlbefindens (z. B. Erschöpfung, Ängste, Zufriedenheit). Jede Antwort liegt auf einer Skala von 0 bis 10.

Polarität — wann ist „hoch" gut? ​

Nicht bei jeder Dimension ist ein hoher Wert wünschenswert.

  • Positive Dimension: hoch = gut (z. B. Zufriedenheit).
  • Negative Dimension: niedrig = gut (z. B. Ängste, Erschöpfung, Schmerzen).

Damit man Dimensionen trotzdem gemeinsam darstellen kann, wird jede negative Dimension vor der Zusammenfassung zu einer Gruppe auf Wohlbefinden orientiert: aus dem Rohwert wird 10 − Wert. So trägt „wenig Angst" einen hohen Wohlfühl-Beitrag bei.

Beispiel

Eine negative Dimension „Ängste" hat den Roh-Mittelwert 2 (wenig Angst — also gut). Auf Wohlbefinden orientiert: 10 − 2 = 8. In einer Dimensionsgruppe zählt sie damit als 8, nicht als 2.

Genaue BerechnungorientedMean={10−meanwenn Polarität=negativmeansonst(Skala 0–10)

Wichtige Einschränkung

Die Orientierung ist eine reine Gruppen-Angelegenheit. Einzelne Dimensionen behalten ihren Rohwert — eine einzelne negative Dimension wird in der App niedrig gefüllt und mit umgekehrter Farbskala angezeigt (niedrig = grün), nicht umgerechnet.

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