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Korrelationen ​

Eine Korrelation misst, wie stark zwei Dimensionen zusammenhängen. Die Korrelationsmatrix korreliert jede „Konsequenz"-Dimension mit jeder Nicht-Konsequenz-Dimension eines Codes — eine Zeile je Dimensionspaar, gleich wie viele Fragen zu den beiden Dimensionen gehören. Sie speist den täglichen Ergebnistext, die Tipp-Auswahl und die Admin-Matrix-Ansicht.

Wie Paare gebildet werden (pro Kalenderwoche) ​

  • Jede Antwort wird ihrem Berliner Kalendertag und ihrer Dimension zugeordnet. Der Tageswert einer Dimension ist der Mittelwert über die Fragen dieser Dimension, die an diesem Tag beantwortet wurden. Die Tageswerte einer Berliner Kalenderwoche (Montag bis Sonntag) werden anschließend zu einem Wochenwert gemittelt — jeder Tag zählt dabei gleich viel, ein Tag mit zwei Fragen der Dimension also nicht mehr als ein Tag mit einer. Ein Paar entsteht nur in Wochen, in denen beide Dimensionen beantwortet wurden — gepaart wird also nach Woche, nicht nach Tag oder Reihenfolge.
  • Dieselbe Frage mehrfach am selben Tag beantwortet? Die letzte Antwort des Tages gilt: Je Frage und Tag bleibt genau ein Wert stehen, bevor Tages- und Wochenwert gemittelt werden.
  • Mindestens 8 gemeinsame Wochen nötig. Weniger → es entsteht kein Korrelationswert.
  • Der Vorteil: Eine „Konsequenz"-Dimension aus einem Check-in am Montag und eine andere Dimension vom Freitag derselben Woche zählen als gemeinsame Woche — obwohl sie nie am selben Tag beantwortet wurden. Das ist wichtig, seit ein Check-in nicht mehr jeden Tag alle Fragen umfasst.
  • Antwortwerte gehen unverändert in die Berechnung ein (eine echte 0 bleibt 0).
  • Zeitraum: die letzten 365 Tage.

Persönliche Korrelationen brauchen Zeit

Weil erst 8 gemeinsame Wochen zusammenkommen müssen, dauert es Wochen bis Monate, bis eine persönliche Korrelation entsteht. Bis dahin zeigt das Tagesergebnis einen kuratierten Tipp zum momentan schwächsten „Konsequenz"-Thema, begleitet vom Hinweis „wird persönlicher". Sobald genügend Wochen vorliegen, übernehmen die persönlichen Korrelationen.

Korrelation, roh von Anfang bis Ende ​

Der festgehaltene Wert ist der rohe Korrelationswert der Wochenpaare. Lässt sich der Korrelationswert rechnerisch nicht bestimmen (keine Streuung — eine Dimension hat in jeder gemeinsamen Woche denselben Wochenwert), bleibt das Ergebnis leer — „nicht berechenbar" wird nie als 0 („kein Zusammenhang") gemeldet.

Es gibt keine zwischengeschaltete Umrechnung auf Wohlbefinden. Auch die Admin-Matrix zeigt bewusst den rohen Korrelationswert — Kuratoren lesen den Verlauf, um die Vorzeichen-Vorgabe zu pflegen; eine orientierte Anzeige würde sie zum falschen Vorzeichen verleiten.

Genaue Berechnung (Korrelation)r=∑(xi−x¯)(yi−y¯)∑(xi−x¯)2∑(yi−y¯)2

über die gemeinsamen Wochenpaare (xi,yi) (je der gemittelte Wochenwert beider Dimensionen). Nenner = 0 (keine Streuung) → kein Wert.

Ranking & Gleichstand-Auflösung ​

  • „Stärkste" Korrelation = das gültige Paar mit der größten Stärke des Zusammenhangs.
  • Gleichstand bei der Stärke des Zusammenhangs: das Paar mit mehr gemeinsamen Antwortwochen gewinnt. Immer noch gleich: Es entscheidet eine feste, immer gleiche Reihenfolge der Dimensionen — das Ergebnis hängt nie davon ab, in welcher Reihenfolge die Daten gespeichert sind.

Plausibilitätsprüfung ​

Eine Korrelation erzeugt nur dann ein Tagesergebnis, wenn ihr rohes Vorzeichen zur plausiblen Richtung der beteiligten Polaritäten passt. Plausibel ist eine von vier Kombinationen aus den Polaritäten der beiden Dimensionen und dem Vorzeichen des Zusammenhangs:

  • beide positiv, Zusammenhang gleichläufig;
  • positiv und negativ, Zusammenhang gegenläufig;
  • beide negativ, Zusammenhang gleichläufig;
  • negativ und positiv, Zusammenhang gegenläufig.

Lehrbuch-Daten (mehr Erholung ↔ weniger Erschöpfung, also ein gegenläufiger Zusammenhang) passieren die Prüfung; die unplausible Richtung wird verworfen und liefert kein Tagesergebnis.

Tages-Korrelation → Ergebnistext & Tipp ​

Das Ranking bestimmt, aus welcher Korrelation der Tipp des Tages stammt. Damit nicht jeden Tag dieselbe Baustelle drankommt, wechselt die Quelle nach jeweils 5 Tipps zur nächsten der 3 stärksten Korrelationen. Der Ergebnistext beschreibt immer die Korrelation des angezeigten Tipps — Anzeige und Tipp passen dadurch an jedem Tag zusammen. Nur wenn gar kein Tipp anzeigbar ist (etwa weil noch keine Tipps hinterlegt sind), zeigt der Ergebnistext die stärkste gültige Korrelation des Tages.

Ein Tipp-Text, den die Nutzerin schon einmal erhalten hat, kommt nicht noch einmal — auch dann nicht, wenn derselbe Text bei einer anderen Korrelation hinterlegt ist. Erst wenn alle Texte durch sind, darf sich ein Tipp wiederholen; in der Tippsammlung bleibt jeder Text trotzdem nur einmal gelistet. Maßgeblich ist immer der Berliner Kalendertag. Details aus Nutzersicht: Tipps. Die Video-Freischaltung folgt eigenen Regeln (schwächste Dimension, nicht Korrelation).

Liegt noch keine persönliche Korrelation vor (weniger als 8 gemeinsame Wochen), tritt der kuratierte Ersatz an ihre Stelle: zum aktuell schwächsten „Konsequenz"-Thema des Codes wird ein passender kuratierter Vergleichswert samt Tipp gezeigt. „Am schwächsten" heißt dabei: die niedrigste, auf Wohlbefinden orientierte Einordnung gegenüber allen anderen Nutzenden (app-weites Perzentil). Nur wenn es für ein Thema keinen app-weiten Vergleich gibt, zählt ersatzweise der eigene orientierte Mittelwert. Das Tagesergebnis erscheint also schon nach dem ersten abgeschlossenen Check-in — nur eben zunächst kuratiert statt persönlich.

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